Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam
vom 21. Januar 2023
Zunächst muss der Verstand beruhigt und zur Ruhe gebracht werden.
Nur dann kann der Körper gesund und der Intellekt scharf sein.
Der Verstand ist immer nur auf ein einziges Objekt gerichtet, nicht auf viele.
Aber er ist immer noch ein Sammelsurium von Gedanken,
Wünschen, Phantasien, Vorstellungen und allem anderen.
Tatsächlich trägt der Verstand in einer Nussschale die gesamte Geschichte
der Schöpfung in sich. Das ist die Verblendung (maya) der Menschheit.
Der Verstand ist das Schlachtfeld (Kurukshetra), auf dem das Gute und das Böse,
das Richtige und das Falsche um die Vorherrschaft kämpfen.
Eisen muss von Eisen allein platt geschlagen werden.
So muss auch der minderwertige, niedrige Verstand
durch den überlegenen Verstand besser geformt werden.
Man muss den eigenen Verstand überlegen und
stärker machen, um ihn persönlich zu erheben.
Das ist der Zweck dieses ‚Prasanthi Vahini‘ (Strom des Höchsten Friedens).
Nehmt einen tiefen Schluck von den Wassern dieses Stroms,
den Wassern der Disziplin, die darin angegeben sind.
Taucht darin ein und werdet gereinigt; möge seine Kühle
eure Sorgen und Schmerzen erfrischen und die Feuer der Sünde löschen.
Sri Sathya Sai, Prasanthi Vahini, Kapitel 3

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