Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam
vom 28. Dezember 2022
Der Nutzen, den wir aus allem ziehen können,
ist proportional zu dem Glauben, den wir in es setzen.
Ob wir nun Götter anbeten, zu heiligen Stätten pilgern,
Mantras sprechen oder Ärzte aufsuchen,
wir ziehen nur in dem Maße Nutzen daraus, wie es unserem Glauben entspricht.
Wenn jemand einen Vortrag hält, können wir das Thema umso klarer und
direkter in unser Herz aufnehmen und den Vortrag immer tiefer verstehen,
Eine wesentliche Voraussetzung für das Wachstum des Glaubens
und die Förderung des Verständnisses ist die Reinheit des Herzens,
die Reinheit des Kshetra (Feldes) und die Reinheit von Citta (Bewusstsein).
Ohne diese Reinheit wird die plötzliche Anstrengung der Selbsterforschung und der Erforschung des selbst-existierenden Atman inmitten verschiedener weltlicher und materieller Verstrickungen fruchtlos sein, da sie nicht aus einem eifrigen Willen heraus entsteht.
Die Citta muss zuerst von der objektiven Welt zurückgezogen und nach innen auf das Bewusstsein des Atman gerichtet werden.
Sri Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9

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