Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam
vom 14. Dezember 2022
Selbstbemühung, Unterscheidungsvermögen (viveka),
intensive spirituelle Praxis (tapas) – dies qualifiziert Menschen für den höchsten Status.
Ohne die Reinheit der inneren Instrumente kann kein Mensch das Höchste erreichen,
ganz gleich wie hoch seine Kaste auch sein mag.
Wenn minderwertiges Kupfer zu Gold hinzugefügt wird, verliert die Legierung an Wert.
Genauso wie reines Gold durch den Kontakt mit Kupfer zu einer Legierung wird, wird der Universellen Form in diesem Ozean der weltlichen Existenz das minderwertige Ego hinzugefügt.
Das Universelle wird in die individuelle Seele verwandelt.
Was muss nun getan werden, um das wahre Goldprinzip wiederzuerlangen?
Durch intensive spirituelle Praxis und Gelübde sowie durch Polieren und Reinigen des Intellekts (buddhi) muss das ursprüngliche Stadium wiedererlangt werden.
Ihr wascht eure Füße, nachdem ihr durch den Schlamm gelaufen seid;
auch euer Geist muss vom Schlamm der Anhaftung an Objekte gewaschen werden.
Nur spirituelle Weisheit kann die Samen der Anhaftung verbrennen, sodass sie nicht wieder aufkeimen können.
Ein Mensch, der den Schatz der spirituellen Weisheit besitzt, wird also leicht befreit.
Sri Sathya Sai, Prasnothara Vahini, Kapitel 14

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