Dienstag, 6. Dezember 2022

Liebe, die keine Grenzen kennt

Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam

vom 4. Dezember 2022



Spirituelles Lernen zwingt einen dazu, sein enges Ego in das
Opferfeuer zu werfen und an seiner Stelle die universelle Liebe zu fördern, die
das Fundament für den Überbau des spirituellen Sieges ist.

Liebe, die keine Grenzen kennt, reinigt und heiligt den Geist.

Lasst die Gedanken um Gott kreisen, lasst die Gefühle und Emotionen heilig sein und lasst die Aktivitäten Ausdruck selbstlosen Dienens sein.
So sollen Geist, Herz und Hand vom Guten durchdrungen sein.

Die spirituelle Erziehung muss sich dieser Aufgabe der Sublimierung annehmen.
Sie muss zuerst das Geheimnis des Dienens einflößen.
Einem anderen zu dienen, muss in jeder Hinsicht volle Freude bereiten.

Die spirituelle Erziehung muss betonen, dass im Namen des Dienens (seva) einem anderen kein Leid, kein Schmerz und kein Kummer zugefügt werden darf.

Wenn man einen Dienst leistet, sollte die Einstellung, dass er zur eigenen Befriedigung getan wird, ihn nicht trüben. Der Dienst muss als wesentlicher Teil des Lebensprozesses selbst erbracht werden.

Das ist der wahre Kern der spirituellen Erziehung (vidya).

Sri Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8 

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