Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam
vom 21. Dezember 2022
Ein Mensch, der die Früchte eines Baumes genießen will,
kann sich nicht damit begnügen, nur die Blüten zu nähren.
Er muss die Wurzeln, den Stamm, die Äste, die Blätter und die Blüten nähren.
In gleicher Weise muss der Mensch, der die höchste Weisheit (jnana) anstrebt,
den Körper, die Sinne und die Gefühle angemessen nähren.
Zu diesem Zweck sind dem Suchenden die neun Formen der Hingabe vorgeschrieben worden.
Das Herz ist wie ein Schloss und der Verstand ist der Schlüssel.
Wenn der Schlüssel auf Gott gerichtet ist, gibt es Losgelöstheit.
Wenn er auf die Welt gerichtet ist, gibt es Anhaftung.
Der Verstand ist also die Ursache von Befreiung oder Knechtschaft.
Deshalb muss der Geist auf das gerichtet werden, was heilig und rein ist.
Dann wird man ein freies, freudiges und glückseliges Leben führen.
Der Mensch, der eine solche Einstellung entwickelt hat, wird sich
in einem ständigen Zustand der Glückseligkeit befinden.
Er wird die Verkörperung der Glückseligkeit sein.
Sri Sathya Sai, 23. November 1989

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