Sonntag, 19. Februar 2023

Subtiler als das Feinste und größer als das Größte...

Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam

vom 16. Februar 2023

Jeder Mensch verehrt eine bestimmte Gestalt, je nach seinen Vorlieben.
Manche Menschen verehren Rama,
weil sie von Ramas Namen und seiner Gestalt angezogen werden.

Es ist der Finger, der auf eine Blume zeigt.
Genauso weisen Götzenbilder auf die Göttlichkeit hin.
Daher kann die Götzenverehrung nicht als töricht angesehen werden.

Vernachlässigt niemals Götzenbilder, nur weil sie träge sind.
Selbst in trägen Objekten gibt es Chaitanya (Bewusstsein).
Anoraniyan Mahato Mahiyan (Brahman ist subtiler
als das Feinste und größer als das Größte).
Dieses Bewusstsein ist im Kleinsten bis zum Größten vorhanden.

Aus eurer Sicht mag ein Objekt träge erscheinen,
aber aus der Sicht der Veden ist alles Chaitanya.
Es ist töricht, die Existenz von Chaitanya zu übersehen.

Man mag sich fragen:
Wenn Chaitanya allgegenwärtig ist,
warum ist es dann nicht mit bloßem Auge sichtbar?

Ihr seid euch alle der Tatsache bewusst,
dass in jedem Tropfen Milch Butter enthalten ist.
Könnt ihr ihre Existenz leugnen, nur weil sie mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist?
Um Butter zu gewinnen, muss die Milch gerinnen und dann gemolken werden.

Sri Sathya Sai, 12. März 2002

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