Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam
vom 1. Februar 2023
Die Menschen schaffen und entwickeln in sich eine Fülle von egoistischen
Gewohnheiten und Einstellungen, die große Unzufriedenheit in ihnen hervorrufen.
Der Antrieb für all dies kommt aus dem Machtkomplex,
der Gier nach der Anhäufung von Autorität, Herrschaft und Macht;
der Gier nach Dingen, die niemals ewig und vollständig sein können.
Es ist für niemanden möglich, sie bis zur Sättigung zu erlangen.
Man mag sich glücklich schätzen, der Meister der Künste,
der Besitzer allen Reichtums, der Besitzer des Wissens
oder der Aufbewahrer aller Schriften zu sein,
aber von wem hat man all dies erworben?
Man könnte sogar behaupten, dass man all dies
durch eigene Anstrengungen und Mühen verdient hat.
Aber sicherlich hat es ihnen jemand in der einen oder anderen Form gegeben.
Niemand kann dies bestreiten.
Die Quelle, aus der alle Autorität und Macht hervorgeht, ist der Herr von allem.
Diese Allmacht zu ignorieren und sich einzureden, dass das bisschen Macht,
das man erworben hat, einem selbst gehört, ist in der Tat Egoismus, Eitelkeit und Stolz (ahamkara).
Wer ein echter Träger von Macht ist, erkennt man an Eigenschaften
wie Wahrheit, Güte, Liebe, Geduld, Nachsicht und Dankbarkeit.
Wo immer diese vorhanden sind, kann das Ego (ahamkara) nicht existieren!
Sri Sathya Sai, Prasanthi Vahini, Kapitel 15

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